FAQs

Allgemeines

Terminvereinbarungen bitte per E-Mail: beratung@mariolemberger.at, ich versuche innerhalb 1-2 Stunden zu antworten. 

Öffentliche Verkehrsmittel
Die Altomontestraße ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Z.B.: Mit der Buslinie 12 oder mit der 1er Straßenbahnlinie. 

Mit dem PKW
Es sind kostenlose Parkplätze direkt vor der Praxis. 

Eingang:
Der Eingang ist gut ersichtlich,
bitte bei Hulka läuten,
die Praxis befindet sich im Erdgeschoß. 

Hier bitte ich um eine Stornierung bis spätestens 24h vor dem vereinbarten Termin per E-Mail – ansonsten behalte ich mir vor die vereinbarte Stunde zu verrechnen.

Eine Einheit (50 min.) – 75 Euro

Sie bekommen eine Honorarnote zugeschickt und können die per Überweisung bezahlen.

Leider können die Honorarnoten für eine Beratung/Coaching nicht bei der Krankenkasse eingereicht werden. Manche Versicherungen übernehmen einen Teil der Beratungskosten. 

Psychosoziale Beratung

Psychosoziale Beratung unterstützt Menschen dabei, psychische, soziale und manchmal auch wirtschaftliche Herausforderungen zu bewältigen. Sie hilft, eigene Ressourcen zu nutzen und neue Perspektiven zu entwickeln, um Lebensqualität zu steigern – besonders in Krisensituationen, bei Überlastung oder auf dem Weg persönlicher Weiterentwicklung. Dabei wird immer das soziale Umfeld der Person berücksichtigt.

Wesentliche Merkmale:

  • Ressourcenorientiert: Stärkt die eigene Handlungsfähigkeit und die Fähigkeit, Probleme zu bewältigen, statt nur Schwierigkeiten zu analysieren.

  • Ganzheitlich: Bezieht psychische Verfassung, soziale Beziehungen und Lebensumstände gleichermaßen mit ein.

  • Unterstützend: Fördert Selbstverantwortung, Entscheidungsfreude und Problemlösekompetenz.

  • Sicherer Rahmen: Bietet einen vertrauensvollen Raum für offene und ehrliche Gespräche.

Anwendungsbereiche der psychosozialen Beratung

  • Lebenskrisen: Die Beratung unterstützt Menschen dabei, schwierige Lebenssituationen zu meistern, wie den Verlust eines geliebten Menschen, Trennungen, Scheidungen oder den plötzlichen Verlust des Arbeitsplatzes. Ziel ist es, neue Orientierung zu gewinnen und stabilisierende Strategien zu entwickeln.

  • Psychische Belastungen: Sie hilft beim Umgang mit Stress, Ängsten, innerer Überforderung oder anhaltender Anspannung. Durch gezielte Unterstützung können Bewältigungsmechanismen gestärkt und das emotionale Gleichgewicht gefördert werden.

  • Soziale Herausforderungen: Psychosoziale Beratung kann die Integration in soziale Netzwerke erleichtern, bei Konflikten in Familie, Partnerschaft oder Beruf vermitteln und die Kommunikationsfähigkeit verbessern.

  • Persönliche Entwicklung: Sie begleitet Menschen auf dem Weg zu mehr Selbstverständnis, stärkt das Selbstbewusstsein und unterstützt dabei, eigene Lebensziele zu erkennen, Entscheidungen bewusst zu treffen und das eigene Leben aktiv zu gestalten.

Eine psychologische Beratung kann hilfreich sein, wenn Gedanken, Gefühle oder Verhaltensweisen das tägliche Leben und die Lebensqualität spürbar einschränken. Solche Beeinträchtigungen können direkt aus den Symptomen einer psychischen Belastung resultieren, etwa durch gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit oder innere Unruhe. Sie können aber auch indirekt entstehen, wenn die Auswirkungen der Belastung – wie Schwierigkeiten im Beruf, in der Partnerschaft oder im sozialen Umfeld – das Leben zusätzlich erschweren. Die Beratung bietet in solchen Fällen Unterstützung, um Bewältigungsstrategien zu entwickeln, Klarheit zu gewinnen und Handlungsspielräume zu erweitern, bevor gegebenenfalls eine weiterführende Psychotherapie notwendig wird.

Während die psychosoziale Beratung darauf abzielt, Menschen bei aktuellen Problemen, Lebenskrisen oder sozialen Herausforderungen zu unterstützen und ihre eigenen Ressourcen zu stärken, geht die Psychotherapie deutlich tiefer. Sie richtet sich gezielt auf die Diagnose und Behandlung psychischer Störungen wie Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen, Traumata oder Essstörungen.

In der Psychotherapie werden häufig vergangene Erlebnisse und deren Auswirkungen auf das gegenwärtige Verhalten und Erleben aufgearbeitet, um langfristige Veränderungsprozesse zu ermöglichen. Ziel ist es, sowohl psychisches Leiden zu lindern als auch die inneren Bewältigungsmechanismen nachhaltig zu stärken.

Es gibt verschiedene Anzeichen, die darauf hindeuten, dass professionelle Unterstützung hilfreich sein kann. Dazu gehören unter anderem: unregelmäßiger oder gestörter Schlaf, ständige Sorgen, überwältigende Gefühle, Rückzug aus sozialen Kontakten, anhaltende Hoffnungslosigkeit, aufdringliche Gedanken, Veränderungen im Essverhalten sowie Trauer oder Schwierigkeiten, alltägliche Belastungen zu bewältigen.

Eine psychosoziale Beratung kann in solchen Situationen wertvolle Hilfe leisten, indem sie Strategien zur Bewältigung von Angst, depressiven Verstimmungen, Traumata, Trauer oder anderen psychischen Belastungen vermittelt und den Umgang mit herausfordernden Lebenssituationen erleichtert.

Burnout-Prävention und Stressmanagement

Ziel von Burnout-Prävention und Stressmanagement ist es, Überlastung frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden, damit Gesundheit und Leistungsfähigkeit langfristig erhalten bleiben. Dies gelingt durch realistische Zielsetzung, klare persönliche Grenzen, bewusste Selbstfürsorge, soziale Unterstützung und gezielte Entspannungstechniken wie Achtsamkeit oder Meditation. Zentral ist dabei, eigene Stressauslöser zu erkennen, das „Nein-Sagen“ zu trainieren, den Alltag strukturiert zu gestalten und die persönliche Resilienz zu stärken – sowohl individuell als auch durch eine unterstützende Unternehmenskultur.

Für Einzelpersonen:

  • Stressoren erkennen: Analysieren Sie regelmäßig, welche Situationen, Aufgaben oder Gedanken Stress auslösen, und bewerten Sie Ihre Belastung, z. B. auf einer Skala von 1 bis 10.

  • Grenzen setzen: Lernen Sie, Anfragen abzulehnen, wenn die Kapazität erschöpft ist, und trennen Sie konsequent Arbeit und Freizeit.

  • Selbstfürsorge: Planen Sie feste Pausen und Erholungszeiten ein, achten Sie auf ausreichend Schlaf, ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung.

  • Entspannungstechniken: Praktizieren Sie Methoden wie Achtsamkeit, progressive Muskelentspannung oder bewusste Atemübungen, um körperlich und mental zu regenerieren.

  • Soziale Unterstützung: Pflegen Sie Kontakte zu Familie, Freund:innen und Kolleg:innen, um emotionalen Rückhalt zu erhalten.

  • Struktur und Zeitmanagement: Gestalten Sie den Tag klar strukturiert, setzen Sie Prioritäten (z. B. mithilfe der Eisenhower-Matrix) und planen Sie bewusst Pufferzeiten ein.

Für Unternehmen und Teams:

  • Klare Strukturen: Transparente Abläufe, flache Hierarchien und klare Zuständigkeiten schaffen Orientierung.

  • Fehlerkultur: Etablieren Sie einen Umgang mit Fehlern, der Lernen ermöglicht, ohne sofortige negative Konsequenzen zu befürchten.

  • Arbeitslastmanagement: Stellen Sie sicher, dass Ziele realistisch sind, und fördern Sie Erholungsphasen, z. B. durch freie Wochenenden.

  • Führungskompetenz: Führungskräfte sollten Rückhalt geben, Konflikte konstruktiv begleiten und ein offenes Ohr für Belastungen bieten.

  • Betriebliche Angebote: Unternehmen können durch Workshops, Coachings oder gesundheitsfördernde Maßnahmen aktiv Stressprävention unterstützen.

Um einem Burnout vorzubeugen, können verschiedene Strategien im Alltag umgesetzt werden:

  • Reflexion der eigenen Situation: Analysieren Sie regelmäßig Ihre persönliche Belastung und Ihr Burnout-Risiko, um frühzeitig Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

  • Bewusste Auszeiten: Planen Sie regelmäßig Pausen und Erholungsphasen ein, um körperliche und geistige Energie wiederaufzufüllen.

  • Arbeitsbelastung reduzieren: Prüfen Sie, wo Aufgaben reduziert oder delegiert werden können, um Überlastung zu vermeiden.

  • Soziale Kontakte pflegen: Positive Beziehungen zu Familie, Freund:innen und Kolleg:innen stärken das emotionale Wohlbefinden und bieten Rückhalt in stressigen Zeiten.

  • Regelmäßige Bewegung: Sportliche Aktivität unterstützt die Stressbewältigung, fördert die körperliche Gesundheit und wirkt stimmungsaufhellend.

  • Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung liefert die notwendige Energie und unterstützt die körperliche Widerstandskraft.

  • Ausreichender Schlaf: Genügend und erholsamer Schlaf ist entscheidend für Regeneration, Konzentration und emotionale Stabilität.

  • Entspannungstechniken: Methoden wie Meditation, Atemübungen, progressive Muskelentspannung oder Achtsamkeit helfen, Stress aktiv abzubauen und innere Ruhe zu finden.

Eine schnelle Methode, um akute Anspannung oder Stress zu reduzieren, ist die sogenannte 4-7-8-Atemtechnik. Setzen Sie sich dafür aufrecht, aber entspannt hin, schließen Sie die Augen und konzentrieren Sie sich bewusst auf Ihren Atem. Atmen Sie langsam vier Sekunden lang durch die Nase ein, halten Sie anschließend den Atem für sieben Sekunden an und lassen Sie ihn dann acht Sekunden lang kontrolliert durch den Mund wieder ausströmen. Wiederholen Sie diesen Zyklus mehrere Male. Schon nach wenigen Durchgängen kann sich das Nervensystem beruhigen, die Herzfrequenz normalisieren und ein Gefühl innerer Ruhe und Gelassenheit einstellen. Diese Technik eignet sich besonders gut in akuten Stresssituationen oder kurz vor belastenden Aufgaben.